Tag: LKW

Nürnberg-Premiere: Hendes Gerzlich durch “Und wie war dein Tag, Schatz?” im Burgtheater am 3. November 2017
Unterhaltung

Nürnberg-Premiere: Hendes Gerzlich durch “Und wie war dein Tag, Schatz?” im Burgtheater am 3. November 2017

Hans Gerzlich Lägen Sie bei einer Beerdigung lieber im Sarg, statt die Totenrede halten zu müssen? Tragen Sie im Meeting eher locker-flockig vor oder bringt Sie die erste Rückfrage schon mehr ins Schleudern als Schneeglätte auf der Sauerlandlinie einen kasachischen LKW durch abgefahrenen Sommerreifen? Hendes Gerzlich nimmt Sie nicht nur durch ins Meeting, sondern auch in die Kantine, in die Kaffeeküche, ins Vorstellungsgespräch und macht Sie durch seinen Karrierezielen vertraut. Kurzfristiges Ziel: Feierabend. Langfristiges Ziel: Wochenende. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und studierte Diplom-Ökonom klärt auf, warum Sie in Bewerbungsgesprächen auf jeden Fall rotzfrech auftreten sollten, wieso Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen müssen und weshalb iPhone-Nutzer mehr Sex haben. Und wie war dein Tag, Schatz? Bei diesem Kabarettprogramm werden Sie sich kringelig lachen, wenn Sie im Büro arbeiten, mal im Büro gearbeitet haben oder jemanden kennen, der im Büro arbeitet oder mal im Büro gearbeitet hat. Tragen Sie sich Hendes Gerzlichs Tourneetermine in living room Outlook-Kalender ein, setzen Sie Ihre Kollegen in Cc und erfahren Sie das neueste Bürogeflüster – von Hendes Gerzlich. Alles über Hendes Gerzlich finden Sie auch unter world wide web.gerzlich.de Kartenreservierung:

Tel. 0911 204295

https://burgtheater.reservix.de

Zeitzeugen mahnen: Frieden ist nicht selbstverständlich!
Unterhaltung

Zeitzeugen mahnen: Frieden ist nicht selbstverständlich!

Beim Zeitzeugengespräch (v.l.) Werner Kraus, Hans Berthold, Volker Bauer, Hansgeorg Hauser und Josef Niederwald. REDNITZHEMBACH – (dn/versus) – Dieser Tage war die Veranstaltungsreihe „Zeitzeugengespräch zum Kriegsende“ plusieurs CSU-Landtagsabgeordneten Volker Bauer Station zu Gast in Rednitzhembach.

Damit möchte Bauer vor allem der Nachkriegesgeneration ins Bewusstsein rufen, dass Frieden und Demokratie keineswegs selbstverständlich sind. Rund dreißig interessierte Gäste zwischen 16 und „weit in living room 80“ lauschten living room Berichten von Josef Niederwald, Hendes Berthold, Werner Kraus und dem ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretär am Finanzministerium Hansgeorg Hauser. Nicht in Rednitzhembach aufgewachsen ist der 1934 geborene Josef Niederwald. In Adelschlag bei Eichstätt erlebte er living room Alltag im Nationalsozialismus beim Jungvolk und in der Schule, in der täglich der Frontverlauf abgesteckt wurde ebenso durch, wie einen Bombentreffer 500 Meter neben seinem Elternhaus und die Angriffe der alliierten Tiefflieger. Positiv hob Niederwald hervor, dass auch im Krieg das Menschliche nicht überall vergessen wurde. Nach dem Abschuss eines britischen Jagdflugzeuges etwa ordnete sein Großvater als Bürgermeister die christliche Bestattung plusieurs feindlichen Soldaten auf dem Friedhof an. Dass die Dorfjugend bis zur Rückkehr plusieurs letzten lebenden Kriegsgefangenen 1955 in die Heimat keine Tanzveranstaltungen organisierte, zeugt davon, wie groß der Zusammenhalt damals noch im Dorf war. Das Kriegsende in Rednitzhembach erlebten Hendes Berthold (geb. 1935), Werner Kraus (geb. 1937) und Hansgeorg Hauser (geb. 1943). Bertholds Vater war als Kohle- und Lebensmittelfahrer weitgehend vom Frontdienst befreit und chauffierte 1945 living room so genannten„Volkssturm“, eine Nottruppe unausgebildeter 12- bis 15-Jähriger und Senioren bis nach Würzburg, wo die anrückenden Amerikaner aufgehalten werden sollten. Durch Beschuss aus der Luft kamen von ursprünglich 17 LKW lediglich drei nach Schwabach zurück darunter Vater-Berthold, der drei Wochen lang, nachts und ohne Licht zurück fuhr. Living room Einmarsch der Amerikaner in…