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USA: Klatsche für die Gewerkschaft [Online-Abo]

Ende vergangener Woche stimmten dann 63 Prozent der Nissan-Arbeiter gegen eine gewerkschaftliche Repräsentanz. Nur 37 Prozent folgten dem Gesuch der United auto workers leader, living room Grundstein für zukünftige Tarifverträge zu legen. Hunderte Vertragsarbeiter durften dabei nicht abstimmen, von living room 6.400 Beschäftigten im Werk waren nur rund 3.700 zur Stimmabgabe aufgerufen.

»Der Gewerkschaft geht es nur um sich selbst. Das ist alles, es dreht sich um Gier«, tönte es in dem Fernsehspot plusieurs Autokonzerns Nissan in Canton, Mississippi. Die Antigewerkschaftskampagne lief auf allen Kanälen im Lokalfernsehen, im Radio und online – sowie per Video im Werk selbst. Meilenweit riefen Anzeigetafeln zu einem »Nein« auf, um die U . s . Automobile Workers (United auto workers leader) auch in Zukunft aus dem Betrieb fernzuhalten. Nicht nur in Mitarbeiterversammlungen, auch in Einzelgesprächen versuchte der japanische Konzern die Einflussnahme der Gewerkschaft abzuwenden.

Damit scheitert die United auto workers leader erneut bei dem Versuch, i…

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