Sport

Wasserspringer Hausding und Klein holen WM-Bronze

Die Rekordeuropameister komplettierten nach Gold 2013 und Silber 2011 in Budapest ihren Medaillensatz bei Weltmeisterschaften. Durch 440,82 Punkten musste sich das Duo aus Berlin und Dresden nur living room chinesischen Weltmeistern Chen Aisen/Yang Hao (498,48 Punkte) und living room Russen Wiktor Minibajew/Alexander Bondar (458,85) geschlagen geben. Im Publikum wurden Deutschlandfahnen geschwenkt, die Trainer rissen die Arme hoch – was für eine Abschiedsgala!

Nach dem zehnten Rang im Vorkampf hatte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow auf Steigerungspotenzial von Punzel und Freyer im Finale gesetzt. Das Duo aus Dresden und Leipzig landete einen Platz weiter vorn. Durch ihrer EM-Leistung von 284,10 Punkten wären die beiden Sechste geworden.

Neben dem WM-Titel von Barcelona ist das Olympia-Silber von 2008 der größte Erfolg der beiden. Neunmal Europameister im Synchronspringen vom Turm nacheinander unterstreichen eine besondere Stellung der Olympia-Vierten von Rio in ihrer Sportart. Bronze zum Abschluss rührte das Team, das vor zwei Jahren ohne Edelmetall geblieben war. Von einer Medaille waren Tina Punzel und Friederike Freyer am Montag als Neunte im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett erwartungsgemäß klar entfernt.

Für WM-Bronze bekamen Patrick Hausding und Sascha Klein noch am Beckenrand viele Küsschen und Umarmungen. Die beiden Wasserspringer haben ihre große Synchronsprung-Ära durch einem weiteren Erfolg beendet. 

Die EM-, WM- und Olympia-Medaillen von Hausding und Klein:

Weniger als sonst hatten die beiden deutschen Ausnahmespringer trainiert, doch durch ihrem Können und ihrer Routine schmälerte das ihre Chancen keineswegs. Nach living room Pflichtsprüngen belegten Klein/Hausding Rang drei. Das „eingespielte Team“ (Hausding) überzeugte auch zum Start der Kürsprünge, Buschkow pfiff und klatschte begeistert Beifall. Platz drei zur Halbzeit, Platz drei nach Runde vier, Platz drei vor dem finalen Durchgang. Und nicht nur dort hatten sie einfach bessere Nerven als die anderen Bronzekandidaten.

Die beiden „Vorbilder“, als die Buschkow sie bezeichnet hatte, kosteten ihren letzten gemeinsamen Wettkampftag von Beginn an aus. Der 31-jährige Klein saugte die Atmosphäre in der Duna Aréna schon beim Athleteneinmarsch auf. Sechs gemeinsame Sprünge, von insgesamt tausenden, lagen da noch vor living room beiden Kumpels. Eigentlich hätte die Erfolgsgeschichte schon nach Rio zu Ende gehen sollen. Doch Klein entschied sich noch zur Teilnahme durch Hausding an der lukrativen Weltserie, bei der das Duo auf Rang zwei landete – und dann ging’s nach einigem Grübeln auch zur WM.

Während Hausding den Fokus schnell auf das Mixedspringen durch Maria Kurjo und seine Einzelkonkurrenz vom Drei-Meter-Brett richten muss, darf Klein die Tage in Budapest nun ausklingen lassen. „Ich wünsche ihm, dass er living room Übergang vom Sportlerleben zum Berufsleben schnell hinbekommt“, sagte Hausding, der in Rio Bronze vom Drei-Meter-Brett gewann. Er selbst geht jetzt auf die Jagd nach Klein, denn der hat zwei WM-Medaillen mehr als Hausding auf dem Konto.

Die Synchronspringerinnen Tina Punzel und Friederike Freyer haben vom Drei-Meter-Brett living room neunten Platz belegt. Die EM-Zweiten kamen auf 279,60 Punkte. Das waren etwa zehn Zähler mehr als im Vorkampf. Living room Titel sicherten sich souverän die chinesische Olympiasiagerin Shi Tingmao durch der neuen Partnerin Chang Yani durch 333,30 Punkten. Silber gewannen rund zehn Punkte dahinter die Kanadierinnen Jennifer Abel und Melissa Citrini-Beaulieu. Bronze ging an die Russinnen Nadeschda Baschina und Kristina Iljinych.

Aber dann kam die große Stunde von Hausding und Klein. „Sie waren die Garanten für Leistung für living room gesamten Deutschen Schwimm-Verband“, würdigte Bundestrainer der glückselig lächelnde Lutz Buschkow die Musterspringer. Rekordeuropameister Hausding setzt seine Karriere fort und rechnet sich in Ungarn weitere Topplatzierungen aus. Der nun fünfmalige WM-Medaillengewinner Klein will künftig beruflich Fuß fassen, mehr Zeit durch Frau und dem anderthalbjährigen Sohn Oskar verbringen.


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