Analyst: Volle Wasserreservoirs könnten diesen Winter niedrigere Strompreise bedeuten als befürchtet

– Es sieht so aus, als würden wir den höchsten Preisen entkommen, die wir uns vor zwei oder drei Monaten vorgestellt hatten – dass wir bessere Preise bekommen und dass es den Rest des Winters dauern wird, wenn wir nicht Pech haben und auf eine Kältewelle gehen, sagt der Senior Analyst Olav Botnen in Volue Insight zu NRK.

In Südnorwegen war es in letzter Zeit richtiges Herbstwetter mit viel Regen. Auch das Wetter war zeitweise sehr mild. Dies hat zu einer Erhöhung des Füllungsgrades der Wasserreservoirs beigetragen. Am Mittwoch zeigen die frischen Zahlen von NVE, wie stark die Auslastung in der letzten Woche gestiegen ist.

Botnen verweist auf frühere Analysen, wonach die Strompreise nach dem Jahreswechsel auf drei Kronen pro Kilowattstunde (kWh) steigen würden. Aber so hoch aufzusteigen sei derzeit nicht möglich, glaubt Botnen.

– Er scheine deutlich niedriger zu sein, da der Füllgrad den Markt beeinflusse und die Produktionspläne der Stromerzeuger greifen, sagt er.

Die erste Novemberwoche habe mehrere Hitzerekorde geboten, schreibt NRK. Die höchsten Novembertemperaturen aller Zeiten wurden in Takle in Vestland (16,3 Grad) und am Leuchtturm Lista in Agder (13,7 Grad) gemessen. In Mo i Rana liegt die Temperatur zu dieser Zeit normalerweise im Durchschnitt bei null Grad. Diese Woche waren es jedoch 6,5 Grad.

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