Ansprüche der Ukraine und des Westens verfehlt, Russlands Raketenvorräte noch viel

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Behauptungen der Ukraine und des Westens, dass die russischen Raketenvorräte geschrumpft seien, haben sich als falsch herausgestellt. Tatsächlich startet Moskau oft massive Raketenangriffe. Foto/REUTERS/Vladyslav Musiienko

KIEW Ukraine und seine westlichen Verbündeten waren abweisend gewesen Russland indem er behauptete, Moskaus Raketenvorräte seien aufgebraucht worden, nachdem sie seit Ende Februar 2022 im Krieg eingesetzt worden waren. Diese Behauptung stellte sich als falsch heraus.

Tatsächlich hat Moskau bei mehreren Gelegenheiten fast das gesamte Territorium der Ukraine in großem Umfang mit Raketen bombardiert – die auf die Energieinfrastruktur abzielten.

Das jüngste Beispiel ist der massive Raketenangriff am Dienstag letzter Woche, der das Kiewer Militär überwältigte, einschließlich der Raketenabwehr seines Luftverteidigungssystems gegen Polen.

Darüber hinaus beschwerte sich Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch (23.11.2022) beim UN-Sicherheitsrat, nachdem an einem Tag etwa 70 Moskauer Marschflugkörper auf die Ukraine niedergegangen waren.

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In einem Bericht des britischen Militärgeheimdienstes vom Juli 2022 heißt es, Russland setze Luftverteidigungssysteme, einschließlich der S-400, aggressiv ein, um Bodenziele in der Ukraine anzugreifen, da es an Raketen mangelt.

„Russland hat seinen Einsatz von Luftverteidigungsraketen im sekundären Bodenangriffsmodus aufgrund eines kritischen Mangels an dedizierten Bodenangriffsraketen erhöht“, schrieb das britische Verteidigungsministerium damals auf Twitter.

Bericht New York Times erwähnte unlängst auch den Prognosefehler des Westens bezüglich Moskaus Raketenvorräten, von denen behauptet wird, sie seien aufgrund der Tatsache, dass Russland immer noch zu massiven Angriffen fähig sei, erschöpft.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov hat am Mittwoch (23.11.2022) detaillierte Informationen darüber veröffentlicht, wie viele Raketen seit Beginn der groß angelegten Invasion in Russland und der Produktion von Präzisionswaffen verblieben sind. Überraschenderweise hat Moskau immer noch viele Raketen und irgendwie haben sie trotz der Sanktionen ihren Vorrat auf wundersame Weise wieder aufgefüllt.

„Vier Feinde des russischen Raketenarsenals: die brillanten ukrainischen Luftabwehrkräfte; inkompetente russische Raketentruppen; Strafe; Zeit. Lasst uns das terroristische Land entmilitarisieren, um in Frieden zu leben!“ schrieb Reznikov.

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