Ärzte sehen den Zugang zur Abtreibung zunehmend gefährdet

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F.Raue Ärzte und Berater haben eine Lockerung der Abtreibungen und Beratung gefordert. “Aus Verantwortung für die Gesundheit und das Leben von Frauen fordern wir von Bund und Ländern sowie von Krankenkassen, dass Video- oder Telefonberatung möglich wird”, heißt es am Montag in einem gemeinsamen Brief von Ärzten und Beratern.

Diese Beratungsmöglichkeiten bestehen bereits in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern. “Wenn die Video- oder Telefonberatung nicht mehr implementiert werden kann, müssen die obligatorische Beratung und die Wartezeit ausgesetzt werden”, heißt es in der Forderung. Darüber hinaus fordern die Ärzte, dass der medizinische Abbruch mit telemedizinischer Unterstützung gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zum Ende der neunten Schwangerschaftswoche zu Hause gestattet wird.

Dies ist auf Einschränkungen in den Beratungsstellen mit weniger Terminen und längeren Wartezeiten zurückzuführen. Die Angebote sind auch in der Praxis begrenzt. In Krankenhäusern werden Schulabbrecher möglicherweise nicht als notwendige Intervention angesehen. Abtreibungen können nur nach Rücksprache beendet werden, und Fristen müssen ebenfalls eingehalten werden. Laut den Ärzten wird dies immer schwieriger.

Ärzte, die die Pressemitteilung veröffentlicht haben, befürchten, dass es aufgrund zunehmender häuslicher Gewalt, sexueller Gewalt und Vergewaltigung aufgrund von Ausreisebeschränkungen zu mehr ungewollten Schwangerschaften kommen wird. Erfahrungen aus China und Spanien bestätigen diese Befürchtungen. “Ein eigenes Zuhause zu haben, ist für viele Frauen und Kinder kein sicherer Ort”, sagte Ceyda Keskin vom Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Notrufe für Frauen am Wochenende.

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