Hyundai hat mit dem Verkauf des Ioniq 6 begonnen. Er kann sofort oder sogar in einem Jahr verfügbar sein

Auf der e-Mobil-Messe im Prager Stadtteil Letňany zeigt Hyundai sein neues Modell Ioniq 6, das sich noch im Prototypenstadium befindet, tatsächlich kann es bereits bestellt werden. Der Hersteller hat die komplette Preisliste veröffentlicht und verspricht, dass wer auf die „richtige“ Konfiguration stößt, das Auto bald zu Hause in der Garage haben kann.

Der Ioniq 6 ist ein außergewöhnliches Auto, es mag manche Leute an einen Porsche erinnern. Neben einer tollen Aerodynamik lässt es sich auch sehr schnell aufladen und ist nicht übermäßig teuer. Die Basisversion mit 53-kWh-Batterie und 150 PS kostet 1.159.990 Kronen, die Top-Version mit 77-kWh-Batterie, 325 PS und Allradantrieb kostet 1.649.990 Kronen.

Der Marketingleiter des Autokonzerns, Marek Trešl, bestätigt, dass das Interesse der Kunden am Hyundai 6 noch größer ist als damals, als der kantige Ioniq 5 auf den Markt kam. wartet nun auf den Ioniq 6. In einem Atemzug fügt er aber hinzu, dass der Kunde die Autos mit etwas Glück vielleicht schon morgen in der regulären Version haben kann.

Der benachbarte Kia-Stand sieht nicht weniger futuristisch aus. Der Autohersteller brachte „den stärksten Kia der Geschichte“ nach Letňany, das Modell Ev6 im GT-Design. Das Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h und einer Beschleunigung auf 100 km/h in 3,5 Sekunden kann bis zu 546 Kilometer weit fahren und in 18 Minuten aufgeladen werden.

Die MG-Autos gegenüber von Kia sehen viel ziviler aus, könnten aber für Besucher noch interessanter sein. Unter anderem stellt der chinesische Autobauer mit britischen Wurzeln einen ganz gewöhnlichen Elektro-Kombi MG5 aus – der Witz ist allerdings, dass derzeit keine andere Marke ein solches Auto anbietet. Schließlich brauchen auch die Chinesen rund sechs Monate, bis die ersten Kunden in Tschechien davon Besitz ergreifen können, weshalb MG-Marketingchef Marek Vodička noch nicht über den Preis sprechen wollte.

Mit dem auf dem Citroën-Stand, wo die Elektro-Limousine ë-C4X in der tschechischen Vorschau präsentiert wird, macht man kein Geheimnis. Ein vom ë-C4-Fließheck abgeleitetes Auto kostet 1.040.000 Kronen, aber es ist auch eine Benzinversion erhältlich, die 400.000 Kronen billiger sein wird. Citroën-Produktmanager Jindřich Hanzlík geht davon aus, dass sich die Tschechen für dieses besondere Auto interessieren werden. Der Kofferraum ist nicht so leicht zugänglich wie beim Fließheck, aber mit einem Volumen von 510 Litern viel größer.

Auch in der Renault-Ausstellung in Letňany gibt es nicht nur reine Elektroautos. Der neue Kompakt-SUV Austral, Nachfolger des beliebten Kadjar, feiert hier seine Premiere. Der Austral wird in Hybrid- und Mild-Hybrid-Versionen zu einem Preis ab 770.000 Kronen erhältlich sein.

Der Škoda-Stand auf der e-Mobil ist voller Autos, tatsächlich handelt es sich um ein Enyaq-Modell in verschiedenen Farben und Designs. Der im Geiste der neuen Designsprache gebaute Prototyp des Siebensitzer Vision 7S, mit dem der Autobauer in den kommenden Jahren Kunden ansprechen will, hat hier seine Messepremiere. Škoda Auto Sales Manager Jiří Maláček sprach auf einer Pressekonferenz über die Notwendigkeit, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen, und in Zukunft werde es vor allem darum gehen, Ladegeräte an geeigneten Orten und mit hoher Leistung zu bauen.

Laut Maláček kooperiert Škoda Auto mit Anbietern von Ladediensten, beispielsweise sollen in Prag unter der Leitung von Pražská energetika in den nächsten drei Jahren hundert neue Hypercharger gebaut werden.

Newsletter

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.