nd leser helfen (neu-deutschland.de)

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Liebe Leser,

Die Koronakrise betrifft das gesamte öffentliche Leben radikal und hat seit langem alle betroffen. Am wenigsten geschützt sind Menschen ohne ständigen Wohnsitz. Hunderttausende in Deutschland haben keine Wohnung; Zehntausende leben nicht einmal in Notunterkünften, sondern auf der Straße. Sie können sich nicht in Ihre eigenen vier Wände zurückziehen; Sie sind oft sozial isoliert, aber nicht räumlich. Und die üblichen Hilfsangebote fallen dramatisch.

»Neues Deutschland« fragte die Stationsmission im Berliner Ostbahnhof, was Obdachlose am meisten brauchen. Sie sind alltägliche Dinge: zum Beispiel Plastikbecher, Taschentücher, Frühstückstüten, verpackte langlebige Lebensmittel wie Wurst und Käse, kleine Zuckerbeutel, Zitronen oder Zitronensaft oder Margarine.

Wir fordern Sie, die Leser des „neuen Deutschlands“, auf, das zu tun, was Sie können. Bitte rufen Sie die Stationsmission, das Obdachlosentreffen oder die Notunterkunft an Ihrem Wohnort an. Fragen Sie, was genau benötigt wird. Spenden Sie diese Dinge beim Einkaufen oder koordinieren Sie sie mit Nachbarn oder Freunden. Oder Sie hängen Ihre Spendentasche an einen der Geschenkzäune, die an vielen Orten in Deutschland für Obdachlose gemacht sind. Suchen Sie auch nach Spendenkonten von Obdachloseninitiativen, Erkältungshilfen und Pflegeeinrichtungen.

Und schreiben Sie uns unter dem Stichwort “nd Leser helfen”: Sagen Sie uns, wem Sie geholfen haben, wie Sie geholfen haben, was Sie erlebt haben und welches Feedback Sie erhalten haben. Ihre Berichte können auch andere Personen zur Hilfe ermutigen. Denn Solidarität ist vor allem in Krisenzeiten eine Hilfe für die Schwächsten.

Bleiben Sie wachsam und gesund!

Wolfgang Hübner,

nd Chefredakteur

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